Georg Günsberg | Politik- und Strategieberatung | Franz Josefs-Kai 27,  A-1010 Wien | office@guensberg.at

Zwei neue Faktenchecks: „Nachhaltiges Bauen“ und „Energiewende 2016/2017“

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Die mittlerweile sehr bewährte Faktencheck-Publikationsreihe des Klima- und Energiefonds wurde wieder durch zwei neue Ausgaben erweitert. Neben dem „Faktencheck Energiewende 2016/2017“ wurde erstmals mit dem „Faktencheck Nachhaltiges Bauen“ auch eine themen-fokussierte Ausgabe veröffentlicht. Die jeweiligen Printpublikatonen werden durch die interaktive Website www.faktencheck-energiewende.at begleitet und können beim Klima- und Energiefonds bestellt werden: office@klimafonds.gv.at

Mit energieeffizienten Gebäuden zum erfolgreichen Klimaschutz

Der Gebäudesektor ist zweifellos einer der wichtigsten Bereiche für die Senkung des fossilen Energiebedarfs und damit der Treibhausgasemissionen. Mit dem im Dezember 2015 beschlossenen Klimaschutzabkommen von Paris ist das gemeinsame Ziel der internationalen Staatengemeinschaft, die globale Temperaturerhöhung auf +2°C zu begrenzen und Anstrengungen zur Einhaltung von maximal +1,5°C zu unternehmen, verpflichtend geworden. Nun sind alle Hebel in Richtung Dekarbonisierung, also dem Ausstieg aus der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas zu stellen. Die Art und Weise, wie Gebäude errichtet bzw. saniert werden, ist insbesondere aufgrund ihrer jahrzehntelangen Emissionswirkung ein wichtiger Baustein zur Erfüllung des Klimaschutzauftrags. Dazu gehören sowohl die Verringerung des Gesamtenergieverbrauchs als auch der Ersatz fossiler Energie durch erneuerbare Energieträger. 

fb_nb_querMit dem „Faktencheck Nachhaltiges Bauen“ sollen gängige Vorurteile – und teilweise auch Irrtümer – zu diesem Thema sachlich fundiert und zugleich verständlich aufgearbeitet werden. Viele dabei verwendete Grundlagen entspringen den Informationen der Medienstelle für Nachhaltiges Bauen (www.nachhaltiges-bauen.jetzt). Der Faktencheck Nachhaltiges Bauen wurde von uns in Kooperation mit dem ExpertInnen-Netzwerk der Medienstelle erstellt und grafisch von Robert Six bzw. die Website von Checkpointmedia betreut. Neben dem Online-Angebot steht der „Faktencheck Nachhaltiges Bauen“ in einer Print-Kurzversion und einer ausführlicheren Broschüre zur Verfügung. Beide können beim Klima- und Energiefonds bestellt werden: office@klimafonds.gv.at

Faktencheck Energiewende 2016/2017

FC2016_CoverDer Faktencheck Energiewende steht ebenfalls ganz im Zeichen der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Auch hier werden weit verbreitete Argumentationsmuster aufgegriffen, die in der öffentlichen Debatte häufig gegen die Notwendigkeit ambitionierter Klimaschutzmaßnahmen in Diskussion gebracht werden.  Paris schafft Klarheit darüber, dass die schrittweise Dekarbonisierung, also der Ausstieg aus der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas bzw. die Vermeidung der daraus resultierenden Treibhausgasemissionen, nun gemeinsames Ziel der Staatengemeinschaft ist und ambitionierte nationalstaatliche Umsetzungen braucht.

Das Thema Subventionen und Begünstigung für fossile Energie spielt im Faktencheck wie schon in vorangegangenen Jahren eine wichtige Rolle. Oft wird behauptet, dass steuerliche Maßnahmen bei fossilen Energieträgern in Österreich nicht möglich seien, weil sie nur in internationalem Gleichklang realisierbar seien. Ein Blick auf die Besteuerung von Heizöl leicht in europäischen Staaten zeigt, dass Österreich eine deutlich unterdurchschnittliche Steuerlast auf Heizöl hat und hier durchaus Potenzial gegeben ist, diese steuerliche Begünstigung zu adressieren, um z.B. verstärkt die dadurch entstehenden Kosten durch Umweltzerstörung und Klimaveränderung einzukalkulieren.

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Der „Faktencheck Energiewende 2016/2017“ greift in bewährter Weise zehn der wichtigsten Argumente der aktuellen Diskussion auf und versucht im Sinne der durch Paris geschaffenen Klarheit entsprechende sachliche Grundlagen aufzubereiten. Er wurde wie schon in den vorangegangenen Jahren in Kooperation von Klima- und Energiefonds und dem Verband Erneuerbare Energien Österreich von uns gemeinsam mit Robert Six und Checkpointmedia erstellt und kann ebenso unter office@klimafonds.gv.at bestellt werden.

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