Neue Blogserie: Wendepunkt 2020. Perspektiven zu Covid-19 & zur Klimakrise


Und auf einmal ist alles anders. Zumindest vieles. So fühlt es sich derzeit an – es ist Anfang April 2020 bzw. die dritte Woche eines weitgehenden Lockdowns des öffentlichen Lebens. Für viele, auch für mich, stellen die Maßnahmen zur Covid-19 Pandemie einen in der bisherigen Lebenszeit einzigartigen Einschnitt dar. In meinem Fall aktuell kein persönliches Drama, aber gesellschaftlich könnte dies größe Veränderungen mit sich bringen. Noch können wir nicht sagen, wie lange Maßnahmen, Beschränkungen, Gesundheits- und soziale Folgen aber auch Effekte auf Wirtschaft und Gesellschaft dauern werden, klar ist jedoch, dass der Weg aus der Krise lange brauchen wird und einschneidend ist. Die Konsequenzen sind fatal für jene, die unmittelbar – insbesondere als schwerwiegende Fälle – gesundheitlich betroffen sind. Aber auch für jene brisant, die mittelbar betroffen sind, etwa durch Einnahmenentfall oder Jobverlust.

Es ist eine außergewöhnliche Zeit. Aber auch eine Zeit aus der wir lernen können. Es wird auch manches, möglicherweise vieles, danach nicht mehr so sein wie davor. Eines scheint angesichts des Timings klar: Wie wir aus der Covid-19 Krise kommen, wird entscheidend sein, ob wir viele andere drängende Herausforderungen wie die Klimakrise, Energie- und Ressourcenfragen, bedrohte Artenvielfalt, und damit mögliche Gesundheitsgefahren bewältigen. Denn all die anderen Krisen verschwinden nicht einfach, nur weil legitimerweise die Aufmerksamkeit aktuell woanders liegt.

Das Jahr 2020 ist nicht erst kurzfristig zu einem entscheidenden Bruch unserer Gesellschaftsentwicklung geworden. Es ist auch das Jahr, in dem maßgeblichen Weichenstellungen für die Zukunft erfolgen. Schon davor war aus Sicht der Klimaforschung klar, dass 2020 ein Wendepunkt sein muss: Für die Zukunft des Klimas und dem raschen Absenken der Treibhausgasemissionen. Diese neue Blogserie wird in den kommenden Wochen versuchen, diesen Prozess zu begleiten, zu analysieren und Schlussfolgerungen zu ziehen, was wir aus der aktuellen Krise mitnehmen können. Jeder Beitrag wir dabei durch einen zentralen Begriff geleitet sein. Es geht etwa um inhaltliche Perspektiven, kulturelle Fragen und (hoffentlich) auch konkrete Vorschläge. Ziel ist es, auch (selbst)kritisch zu hinterfragen: was können wir anders machen, um mit großen Krisen umzugehen und Lösungen zu entwickeln? Wie können wir als Gesellschaft bewusst zu Entscheidungen kommen, um Krisen zu vermeiden? Augenscheinlich ist: wir müssen einiges anders und vieles besser machen. Dafür kann das Jahr 2020 ein Wendepunkt sein.

Teil 1: RISIKO. Können wir auf Gefahren besser vorbereitet sein bzw. sind wir blind für manche Risiken?

Der erste Teil der neuen Blogserie beschäftigt sich mit dem Begriff RISIKO. Also der Frage, wie wir Risiken einschätzen, wie vorhersehbar Krisen sind und wie Entscheidungsträger damit umgehen. Risiko ist eng mit dem Begriff „Schaden“ verknüpft, also der Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein entsprechender Schaden eintritt und wie schwerwiegend dieser wäre. Sowohl auf individueller aus auch auf kollektiver Ebene.

Wer sich mit der Klimaveränderung auseinander setzt, ist häufig mit dem Risiko-Begriff, etwa wenn es um Folgen auf Wirtschaft und Gesellschaft geht. Daher soll ich hier ein Versuch unternommen werden, die Risikoeinschätzung anhand von Covid-19 und der Klimakrise zu beleuchten:

Covid-19 als schwarzer Schwan?

Kommen wir zum SARS-CoV-2 Virus und der Covid-19 Pandemie bzw. zur Frage, ob die Gefahr bzw. das Risiko einer Pandemie mit zehn- bzw. wohl hunderttausenden Toten und Millionen Erkrankten EntscheidungsträgerInnen und ExpertInnen bewusst waren. Persönlich würde ich sagen: nein, zumindest nicht in jenem Ausmaß. Eher wurden viele inkl. mir an den berühmten Schwarzen Schwan erinnert. Dieser wurde 2007 in Nassim Nicholas Talebs gleichnamigem Buch berühmt und beschreibt ein extrem unwahrscheinliches Ereignis, das mit weitreichenden Konsequenzen, etwa in Finanz, Wirtschaft und Gesellschaft verbunden ist. (Den Begriff verwendete Taleb bereits 2001 im Buch Fooled by Randommess). In der Finanzkrise 2008/2009 wurde oft darauf Bezug genommen. Wichtig dabei ist, dass derartige Ereignisse kaum vorhergesagt wurde, retroperspektiv aber viele Erklärungen dafür gefunden werden. Ein Schwarzer Schwan ist wertfrei, kann also sowohl positive als auch negative Folgen haben, wie unerwartete Innovationen und Entdeckungen.

Auch wenn die Covid-19 Pandemie wie ein Schwarzer Schwan wirkt, ist sie wohl keine. Pandemien sind nichts Neues und Warnungen davor gab es immer wieder. Sie wurden jedoch offenbar nicht entsprechend wahrgenommen. Oder doch? Oft im Netz geteilt wird in diesem Zusammenhang Bill Gates Ted Talk aus dem Jahr 2015.

Gates beschreibt darin auf Basis der Erfahrungen mit dem Ebola-Virus die Gefahr neuer Viren, die sich – ähnlich wie nun SARS-Cov-2 – global verbreiten. Er warnt vor einer entsprechenden Pandemie und fordert Maßnahmen wie bessere Katastrophenplanung, schnelle Eingreiftruppen bei entsprechenden neuen Verdachtsfällen sowie mehr Mittel für die die Erforschung von Impfstoffen und Ausbildung für GesundheitshelferInnen. Vieles davon ist nicht erfolgt, zumindest wenn es um die globale Governance geht. Bleibt die Erkenntnis-orientierte Frage: warum nicht?

Ein Blick zurück in Risikoanalysen: Global Risk Reports

Alljährlich wird im Rahmen des World Economic Forum in Davos der World Risk Report vorgestellt. Dabei werden ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen um ihre Einschätzung zu Wahrscheinlichkeiten und Auswirkungen von Risiken auf globaler Ebene gebeten. Für den Risk Report 2020 wurden 750 Personen einbezogen. Dabei werden auch die Zusammenhänge zwischen den Risiken bewertet also wie verbunden die einzelnen Risiken miteinander sind. Es handelt sich um wirtschaftliche Themen, politische Risiken, Umweltfaktoren, soziale Risiken etc.

Ein Blick auf die entsprechenden Berichte der vergangenen Jahre zeigt, dass Pandemien bzw. „infectious diseases“ in Sachen möglicher Auswirkungen („impact“) meist relativ hoch bewertet werden, die Wahrscheinlichkeit jedoch in vielen Jahren sehr gering.  Hier die Top 10 aus dem aktuellen Bericht in Sachen Wahrscheinlichkeit und Impact:

Top10_2020Man sieht, dass in der Kategorie Impact, „Infectious diseases“ auf Platz 10 gereiht sind (der Wert liegt bei ca. 3,7 auf einer Skala von 1-5); die Wahrscheinlichkeit wird mit 2,7 als relativ gering eingeschätzt; in beiden Kategorien liegen die Werte heuer niedriger als in vorangegangen Jahren. Woran kann dies nun liegen?

Öffentliche Aufmerksamkeit als treibender Faktor für Risikowahrnehmung

Der Blick auf die Berichte der vergangenen zehn Jahre zeigt: Nur ein Jahr war in den vergangenen zehn Jahren eine Ausnahme. Nämlich 2015 als in Folge der Ebola-Krise 2014 das Risiko bzw. die entsprechende Wirkung einer Pandemie deutlich höher bewertet wurde und dabei den zweiten Rang einnahm. Dies zeigt auch, dass die Risikobewertung stark davon abhängt, was aktuell als Risiko wahrgenommen wird. Und dies ist wiederum offensichtlich von der öffentlichen Aufmerksamkeit abhängig. Dadurch sind in den vergangenen zwei Jahren beispielsweise auch die klimabezogenen Faktoren deutlich höher bewertet worden, was einerseits positiv ist, aber auch als Zeichen dafür interpretiert werden kann, dass auch eine hohe Risikoeinschätzung nicht zwangsläufig zu effektivem politischem Handeln führt.

Wie schon in vergangenen Jahren hat auch der heurige WEF-Bericht dennoch den Gesundheitssystemen ein Kapitel gewidmet, das einige bemerkenswerte Passagen enthält: So heißt es im Bereich „Global health security risks“

“Considerable progress has been made since the Ebola epidemic in West Africa in 2014–2016, but health systems worldwide are still under-prepared for significant outbreaks of other emerging infectious diseases, such as SARS, Zika and MERS. A recent first-of-its-kind comprehensive assessment of health security and related capabilities across 195 countries found fundamental weaknesses around the world: no country is fully prepared to handle an epidemic or pandemic.c Meanwhile, our collective vulnerability to the societal and economic impacts of infectious disease crises appears to be increasing.”

Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund interessant, dass bei den Befürchtungen, welche Risiken auf das Geschäftsleben Folgen hätte, Pandemien und Infektionskrankheiten sehr weit unten gereiht wurden. Hier haben die AutorInnen für den WEF-Bericht also dennoch einen wunden Punkt getroffen, dessen enorme Aktualität wohl nicht erwartet wurde, insbesondere weil das Thema in den für heuer erwarteten kurzfristigen Risiken keinen Eingang fand.

Das Unterschätzen systemischer Risiken

Wir kennen die These aus der Risiko- aber auch aus der Resilienzforschung. Systemische Risiken werden meist unterschätzt, ihre Komplexität widerspricht den politischen Aufmerksamkeitszyklen und Handlungsmustern.

WEF Risk Report 2020

WEF Risk Report 2020

Es überrascht rückblickend, dass von den Befragten der WEF-Risk Reports die Querverbindung einer möglichen Pandemie zu anderen Risiken als vergleichsweise gering eingeschätzt wurde. Wir erleben aktuell genau das Gegenteil, insbesondere in Folge des Lockdowns, also massive Rückwirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft, Politik. Hier die Grafik aus dem aktuellen Bericht, wo „infectious diseases“ eher periphär verortet sind, was in vorangegangenen Jahren teils noch deutlicher war.

In seinem 2014 erschienenen Buch „Das Risikoparadox“ analysiert Risikoforscher Ortwin Renn u.a. die Unterschiede zwischen Risiko und Risikowahrnehmung. Kern seines Arguments ist: Wir haben häufig vor dem Falschen Angst. Sowohl individuell als auch als Gemeinschaft. Insbesondere systemische Risiken werden seiner Meinung nach unterschätzt. Renn beleuchtet auf Basis von Studien und konkreten Versuchen intuitive Mechanismen der Urteilsbildung (und erinnert dabei auch an die Publikationen von Daniel Kahnemann), analysiert kritisch die Rolle der Medien und erörtert, nach welchen unbewussten Regeln wir Gefahren bewerten. Trotz immer besserer Modelle der Risikoerkennung neigt der Mensch dazu, Risiken erst dann zu erkennen bzw. ernst zu nehmen, wenn sie eingetreten sind. Damit dies nicht zu einem systemischen Kollaps führe, bei dem die Funktionalität von Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft auf dem Spiel stehe, müsse die Gesellschaft robuster gegen funktionsgefährdende Risiken, etwa der Klimaveränderung werden.

Auch wenn eine Pandemie nicht auf dem ersten Blick als systemisches Risiko gesehen wird, müssen wir aktuell möglicherweise eingestehen, dass dies eine Fehleinschätzung gewesen ist.

Was bedeutet dies für andere Risikoeinschätzungen, etwa die Klimakrise?

Die Klimakrise hat in den vergangenen beiden Jahren viel öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen und ist auch auf der politischen Agenda gelandet. Es trifft wohl auch hier zu, dass die mangelnde Risikowahrnehmung auch bei politischen EntscheidungsträgerInnen noch nicht dazu führt, entgegenzusteuern, obwohl Berichte wie der WEF Risk Report eindeutige Einschätzungen abgeben. In der Finanzwelt etwa finden Klimarisiken langsam Eingang in Bewertungen, aber noch erfolgt dies träge und inkonsequent. Wir unterschieden hier zwischen unterschiedlichen Risikokategorien:

  • Physische Risiken: direkte Folgen der Klimaveränderung, z.B. extreme Wetterereignisse (Dürre, Stürme, Anstieg des Meeresspiegels, …) Die mittelbaren Auswirkungen umfassen Gesundheit, Wirtschaft & Finanz, Migration, soziale Ungleichheit etc.
  • Transitionsrisiken: Um die Klimakrise in Griff zu kriegen, müssen die Treibhausgase deutlich zurück gehen, und damit auch die Nutzung fossiler Energie. Je später agiert wird, desto abrupter hat diese Abkehr von fossiler Energie zu erfolgen, unterstützt auch von politischen Maßnahmen wie CO2-Preisen und gesetzlichen Standards. Jenen Sektoren und InvestorInnen, die dieses Risiko nicht rechtzeitig berücksichtigen, drohen massive Verluste. Derzeit ist bereits in Öl- und Gassektor zu erkennen, wie weitgehend die Folgen bei einem entsprechenden Nachfragerückgang und Preiskollaps sind.
  • Haftungs- und rechtliche Risiken: sie beziehen sich darauf, dass jene, die durch die Klimaveränderung geschädigt werden, die VerursacherInnen zur Rechenschaft ziehen, bzw. jene, die wider besseres Wissen nicht auf entsprechende Risikowarnungen reagiert haben.

Immer noch gewinnt man den Eindruck, dass EntscheidungsträgerInnen in Politik und Wirtschaft nicht ernsthaft daran glauben, dass diese Risiken schlagend werden. Dabei sind es gerade Kettenreaktionen bzw. Tipping Points, die zu unumkehrbaren Folgen führen, die – trotz wiederholter Warnungen – wahrscheinlich sind. Und wohl dennoch zu spät bzw. bei Eintreten als überraschend wahrgenommen werden. Insofern sollte Covid-19 auch als Warnung verstanden werden.

Mögliche Schlussfolgerungen:

Das Fazit dieses Beitrags ist letztlich: wir brauchen einen neuen (politischen) Umgang mit Risiken. Hier ein paar Überlegungen dazu:

  • Ein geschärftes Risikobewusstsein im politischen Handeln: Wir erleben derzeit die dramatischen Folgen eines öffentlich bislang kaum wahrgenommenen Risikos. Zu sehr wird das Risikobewusstsein von unserer häufig fehlgeleiteten Risikowahrnehmung gesteuert. Zu häufig folgen Politik und Medien kurzfristigen Aufmerksamkeitshorizonten, die systemische und langfristige Risiken außer Acht lassen. Wir brauchen also mehr Bewusstsein für entsprechende Risiken. Hier gehören Klimaveränderung, Artensterben aber auch zahlreiche ökonomische und soziale Faktoren hinzu. Die Covid-19 Pandemie sollte uns Anlass sein, diese Risiken ernster zu nehmen und keineswegs dazu führen, aufgrund aktueller Prioritäten andere Herausforderungen aus dem Fokus zu verlieren. Uns muss klar sein: Wir sind darauf schlecht vorbereitet. Und dabei haben wir mit einem weitgehend gut funktionierendem Gesundheitssystem in Österreich Glück.
  • Resilienz statt Effizienz: Wie auch Ortwin Renn schreibt: Eine Gesellschaft, die sich ständig an Effizienz orientiert, auch etwa in budgetären Fragen, erhöht die Verwundbarkeit gegenüber zahlreichen Risiken. Die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) aber auch Anpassungsfähigkeit gegenüber Veränderung erfordert Ressourcen und Spielräume (Redundanzen). Der österreichische Resilienzmonitor hat vor einigen Jahren gute Grundlagen geliefert. Es zeigt sich aber auch, dass wir institutionell in vielen Bereichen nicht auf entsprechende Krisen vorbereitet sind, und mehr in Antizipation und Prävention investieren müssen.
  • Mehr Priorität für Krisenprävention und Krisenbewältigung: Klar, das fällt jetzt leicht zu fordern. Aber Covid-19 sollte Anlass dafür sein, das Erkennen von systemischen Risiken zu stärken, entsprechende Ressourcen und Governance-Strukturen zu schaffen. Es braucht Strategien aber auch entsprechende Instrumente. Disruptive Entwicklungen werden immer noch unterschätzt, viele Zukunfts-Szenarien sind Fortschreibungen bisheriger Verläufe und linear.
  • Global Governance: Es zeigt sich, dass die internationale Kooperation im Falle globaler Krisenfälle zumindest ausbaufähig ist und die bestehenden Strukturen kritisch hinterfragt werden sollten. Immer noch dominiert nationalstaatliches Interesse, auch was Transparenz und Information betrifft. Die WHO bietet zwar Ressourcen und einen institutionellen Rahmen, aber hat sie ernsthaft Einfluss bei der Steuerung bei der Risiko- und Krisenbekämpfung? Man hat nicht diesen Eindruck, wenn man den Verlauf des Covid-19 Ausbruchs verfolgt. Globale Krisen brauchen globale Instrumente.
  • Die Wissenschaft stärker in politische Entscheidungsprozesse und Strategien einbinden: auch das ist eine viel diskutierte Parallele zwischen Covid-19 und Klimakrise. Dies wird bei Covid-19 zumindest in der Krisenbekämpfung getan. Aber der Risikoreport ist ein Indiz dafür, dass dies in der Prävention und im Antizipieren nicht erfolgt ist. Zur Klimakrise: Auf multilateraler Ebene kann noch argumentiert werden, dass das IPCC politikbegleitende Funktion hat, wiewohl es keine Empfehlungsfunktion hat. Eine stärkere, politikberatende Einbindung der Wissenschaft in Strategien ist hoch an der Zeit.

Im nächsten Beitrag geht es anschließend an die Auseinandersetzung mit dem Risikobegriff um eine Parallele und zugleich einen Unterschied im Vergleich von Covid-19 und Klimakrise: der Faktor Zeit. Oder wie es der ehemalige Gouvernor der Bank of England nannte: The tragedy of horizon. Der Beitrag wird dann auch kürzer. Versprochen.