Georg Günsberg | Politik- und Strategieberatung | Franz Josefs-Kai 27,  A-1010 Wien | office@guensberg.at

Guensblog Top 5 Music List 2015

0

Nach einem Jahr Aussetzen – und aufgrund atemberaubend hoher Nachfrage – wird heuer auf Guensblog die traditionelle Top 5 Musik-Liste wiederbelebt. Mit nur kurzen Erläuterungen. Wer weiß, vielleicht ist der eine oder andere Appetizer dabei. Einige Rückblicke aus vorangegangenen Jahren sind in der Kategorie Music & Misc zu finden.

Top 5 Tracks

Glen Hansard – Stay The Road (2015)

Hatte heuer nicht nur ein Mini-Jubiläumscomeback mit den Frames (neuer Song „None But I“), sondern auch wieder einige hervorragende Songs auf dem neuen Soloalbum.

Bonnie „Prince“ Billy: There Will be Spring (2014)

Schönes Konzert in der Arena – der Song ist hängen geblieben.

Mark Murphy: Bein‘ Green (2005)

Dem heuer verstorbenen absoluten Ausnahmesänger gewidmet, der unvergessen bleiben wird. Wunderbare Interpretation des Klassikers von Joe Raposo. Gerade weil der Song – im Original von Kermit dem Frosch – von so vielen anderen (Frank Sinatra, Diana Ross, Tony Bennett, Van Morrison uvm) interpretiert wurde, zeigt sich in der Aufnahme der sehr charakteristische Stil und die unverwechselbare Stimme Murphys. Siehe auch Nachruf im Guardian und von Samir Köck in der Presse.

Ken Thomson and Slow/Fast: Welding for Freedom (2014)

Persönlich eine Neuentdeckung beim Jazz Saalfelden. Herrlich arrangiert/komponiert und zugleich mitreißendes und spannungsgeladenes Spiel.

Jaga Jazzist – Oban

War nicht sicher, in welche Kategorie ich die Norweger  reintun sollte. Aber die Nummer ist’s jedenfalls wert. Auch live sehr stark. Was für ein Kollektiv und Stilmix.

Top 5 Records

Jamie xx – In Colour (2015)

Der von The xx. Findet sich heuer sicher (und zu Recht) auf vielen Listen.

Schmieds Puls – I Care A Little Less About Everything (2015)

Mit vergleichsweise wenig musikalischen Mitteln – sehr konzentrierte Stimmung. Ausgezeichnete Scheibe.

Chilly Gonzales – Chambers (2015)

Nicht frei von Ambivalenz in der Einschätzung, aber er ist schon gut.

Harry Pepl & Clemens Salesny/Agnes Heginger/Martin Bayr/Peter Primus Frosch (2015)

Genau 10 Jahre nach dem Tod des großen österreichischen Jazzmusikers Harry Pepl erscheint diese Doppel-CD mit bislang unveröffentlichtem Material sowie Interpretationen bekannter Stücke. Das Thema des Tintenfisch-Inki kriegt man lange nicht aus dem Kopf. Ein hervorragender Anlass, sich wieder intensiver mit dem Werk der unvergessenen Jazzgröße zu beschäftigen.

Sophie Hunger – Supermoon (2015)

Quasi Album des Jahres. Hat nicht nur eine unglaubliche Stimme, (be)merkenswerte Texte, Ausdruck  und einen guten Schmäh, sondern gerade beim Songwriting Klasse. Mehrere Songs könnten auch eine Kategorie weiter oben gelistet sein.

Top 5 Concerts

Maja Osojnik „All The Terms We Are“ – Jazzfestival Saalfelden (28.08.)

Keine Ahnung, ob man dieses Programm wieder sehen kann, aber es war ein großartiger, mehr als würdiger Auftakt, der mir in manchen Reviews etwas unterschätzt vorkommt (auf Youtube ist eine Videoaufnahme des Auftritts zu finden).

Sophie Hunger – Posthof Linz (21.11.)

If she plays in  town…don’t miss.

Magnus – Wuk Wien (28.9.)

Side-Projekt u.a. von DEus Sänger Tom Barman. Unverwechselbare Stimme samt Tanz-Mucke. Das Album zieht noch nicht richtig an; live aber sensationell. Und das vor nur 40 Besuchern. Auch wenn Barman regelmäßig vor zigtausenden spielt, enormer Einsatz.

The Villagers – Porgy & Bess (28.11.)

Erstes Ö-Konzert von Conor O’Brian im Rahmen des Bluebird Festival. Hinreißend.

Archive – Arena (8.3.)

Auch wenn das aktuelle Album nur teilweise überzeugt, live immer einen Besuch wert.

Hab ich wen vergessen?

image_pdfimage_print
Share.

Leave A Reply