Georg Günsberg | Politik- und Strategieberatung | Franz Josefs-Kai 27,  A-1010 Wien | office@guensberg.at

Guensblog Top 5 + 2 Music List 2016

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Tracks

Leonard Cohen – Treaty & You Want It Darker

Bin fest davon überzeugt, dass die Songs auch auf der Liste stehen würden, wenn Leonard Cohen nicht verstorben wäre. Sie sind nicht nur im Kontext seines Ablebens großartig.

David Bowie feat. Gail Ann Dorsey – Under Pressure

Hier könnte auch Lazarus oder ein anderer Song des außergewöhnlichen Blackstar-Albums stehen. Dennoch bei häufigem Wiederhören älterer Songs ist Under Pressure auf die Playlist geraten. Mit ein bisschen schlechtem Gewissen gegenüber dem Gesangsgenie Freddie Mercury, aber die Live-Version mit Gail Ann Dorsey (Album: A Reality Tour) ist schlicht umwerfend. Siehe Youtube-Video.

The Bad Plus – The Robots

Allein schon wegen des Drummings von Dave King! Das Album überzeugt nicht in allen Facetten, aber die Interpretation des Kraftwerk-Klassikers ist grandios.

Liima – Your Heart

Die dänische Band Efterklang gehört zu den Stammgästen auf meinen Jahreslisten. Diesmal mit ihrem Projekt Liima, gemeinsam mit Tatu Rönkkö, und dem Song Your Heart..

David Helbock Trio – The Soul

David Helbock im Trio mit Raphael Preuschl (bass) und Reinhold Schmölzer (dr) Hervorragendes, kürzlich erschienendes Album (Into the Mystic), die Dramaturgie dieses Songs sticht in der eigenen Playlist hervor.

Alben

The Divine Comedy – Foreverland Deluxe Version (!)

Mehr als das eigentliche Album von The Divine Comedy hat sich die darauf befindliche Aufnahme des kammermusikalisch anmutenden Werks von Neil Hannon und Frank Alva Bücheler (Text) auf der Deluxe Version in meine Herzen gespielt. Büchelers Text in Form von Briefen eines Todkranken an seinen abwesenden Vater  nur Hannons Gesang, Streichquartet und Klavier. Tragisch, pathetisch, wunderschön. Nicht empfohlen in emotional sehr sensiblen Phasen.

The Slow Show – White Water (2014) + Dream Darling (2016)

Das neue Radiohead-Album ist ohnehin auf vielen anderen Listen vertreten, hätte aber ebenso auch diesen Platz einnehmen können. Stattdessen die beiden The Slow Show-Alben – nicht frei von Ambivalenz, aber Songs wir Dresden, Bloodline, Last Man Standing, Dry My Bones haben sich auf der Playlist verfestigt.

Shake Stew – The Golden Fang

DSC_0093_smallViel beachteter Eröffnungsgig beim Jazzfestival Saalfelden; nun auch Stageband im Porgy & Bess. Das Album der Band rund um Lukas Kranzelbinder (mit vielen heimischen Jazzgrößen wie Clemens Salesny, Mario Rom und Herbert Pirker) überzeugt nicht nur musikalisch, sondern setzt auch selbstbewusst auf Design und Inszenierung. Gut so!

Sophia – As We Make Our Way (Unknown Harbours)

Noch ein Pathos & Drama-Experte auf der Liste. Aber das möglicherweise unterschätzte Album – nach sieben Jahren Pause – ist variantenreicher als manch Vorgänger, teils aggressiver und dennoch fehlt es auch nicht an melodramatischen Balladen. Anspieltipp: It´s Easy to be Lonely (Youtube)

Jherek Bischoff – Cistern

Der Komponist, Arrangeur und Bassist Jherek Bischoff ist u.a. durch deine langjährige Zusammenarbeit mit Amanda Palmer bekannt geworden (u.a. die spannenden Interpretationen von Bowie´s Blackstar Album), zeichnet sich ua aber im Rahmen von Theater- und Filmarbeiten aus (sehr gelungen, etwa bei „Johnny Breitwieser“ für das Wiener Schauspielhaus 2014) Das 2016 erschienene, Crowd-funded Album Cistern erinnert immer wieder an Komponisten wie Philipp Glass. Sehr gelungenes Video auch:

+ 2 Comebacks

Sumitra – Still

Höchst erfreulich: Sumitra is back! Nach 12 Jahren wieder ein Album der in LA lebenden Sängerin/Pianistin und zugleich das erste Solo-Album nur mit Gesang&Klavier. (siehe Website) Hoffentlich auch bald wieder auf heimischen Bühnen zu erleben.

A Tribe Called Quest – We got it from Here…Thank You 4 Your Service

Für meine Hörgewohnheiten ein stilstisch eher ungewöhnliches Album, aber es fetzt wie kaum ein anderes heuer und ist zugleich enorm variantenreich, politisch und anspruchsvoll.

 

 

 

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